News [last update: 28.01.2026 - sitemaker ]


Mehltheuer II lässt nichts anbrennen – Pflichtsieg gegen das Schlusslicht
 

Zum 11. Spieltag begrüßte die zweite Mannschaft dieses Mal das Tabellenschlusslicht der 2. Verbandsliga aus Hohentanne. Bereits in der Hinrunde konnte mit einem deutlichen Auswärtssieg ein Ausrufezeichen gesetzt werden. Doch jeder Kegler weiß: Gerade solche Spiele sind wie Bananenschalen auf glattem Parkett. Ein falscher Schritt – und man liegt schneller auf der Bahn, als einem lieb ist. Entsprechend seriös ging die Zweite die Aufgabe an: kein Übermut, kein Leichtsinn – Spieler für Spieler, Wurf für Wurf.

Den Auftakt machte Gerald Woith, der gleich zeigte, wo der Hammer hängt. Mit 598 Kegeln und einem klaren 3:1 nach Sätzen ließ er seinem Gegenspieler kaum Luft zum Atmen. Vor allem im Abräumen rollte die Kugel wie auf Schienen: ruhig, kontrolliert und gnadenlos effektiv. Parallel dazu brannte Stefan Kebsch ein weiteres Startsignal ab. Mit starken 570 Kegeln und ebenfalls einem 3:1-Satzerfolg spielte er seinen Stiefel souverän herunter und legte den Grundstein für einen Traumstart.

Im Mittelpaar wurde es dann etwas ruppiger. Stefan Krause lieferte sich ein zähes Duell, bei dem jede Bahn hart erkämpft war. Mit 559 Kegeln war die Leistung absolut im Soll, doch am Ende ging der Punkt gegen den besten Spieler der Gäste, Toni Richter, mit starken 588 Holz verloren. Doch dann betrat Daniel Höring die Bühne. Verstärkung aus der Ersten, 600er-Garant, Abräum-Maschine – man kann es sich aussuchen. Mit bärenstarken 603 Kegeln und einem souveränen 3:1 spielte er seinen Gegner schwindelig. Mit Tagesbestleistung und einem ordentlichen Vorsprung in der Tasche wurde nun der Staffelstab an das Schlusspaar übergeben.

Dort wurde es schließlich noch einmal emotional. René Dietsch zeigte eine richtig starke Partie, kämpfte wie ein Löwe um jedes Holz und kam am Ende auf sehr gute 563 Kegel. Nach 2:2 Sätzen musste jedoch das Gesamtholz entscheiden – und hier schlug das Kegelschicksal gnadenlos zu: Ein einziges Holz fehlte, wie auch schon im letzten Spiel, zum Punktgewinn. Den Schlusspunkt setzte Stefan Frauendorf, der mit 565 Kegeln und einem ausgeglichenen Duell dank des besseren Ergebnisses den Mannschaftspunkt eintütete und dem Heimsieg endgültig den Deckel aufsetzte.

Das Spiel endete mit einem 6:2-Erfolg bei 3.458:3.329 Holz.

Ein erneuter eindrucksvoller Auftritt der zweiten Mannschaft auf heimischem Terrain. Vier Siege aus vier Spielen sind beste Voraussetzungen, um weiter fleißig zu punkten. Da der Verfolger aus Lengenfeld zeitgleich nur unentschieden spielte, konnte der Vorsprung in der Tabelle weiter ausgebaut werden.

Am 07.02. begrüßt das Team den Hirschfelder SV, der sicherlich daran interessiert ist, seine bislang magere Auswärtsbilanz aufzubessern.


 
Kuhr, Max - 26.01.2026
 
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