News [last update: 20.04.2026 - sitemaker ]


Mehltheuer II setzt mit starkem Saisonfinale den Schlusspunkt unter den Aufstieg
 

Zum letzten Spieltag der Saison durfte die zweite Mannschaft der SG Grün-Weiß Mehltheuer noch einmal auf heimischer Anlage ran. Gegen den KSV Blau-Gelb Taucha II war das große Zittern längst aus dem Spiel genommen. Der Aufstieg der Grün-Weißen stand schon fest, auch die Gäste hatten den Klassenerhalt sicher in der Tasche. Doch wer dachte, dieser Nachmittag würde einfach nur sanft ausrollen, lag daneben. Es war ein Saisonfinale ohne Fesseln, ein Wettkampf mit lockerer Hand, aber trotzdem mit genug Wucht, um noch einmal ein paar satte Spuren in dieser starken Saison zu hinterlassen.

Im Startpaar bekam Philipp Becker als Ersatzmann noch einmal die Bühne, und er nutzte sie mit einem Auftritt, der sich sehen lassen konnte. Mit 550 Holz hielt er Roy Sonntag, der auf 529 Kegel kam, hinter sich und schnappte sich den ersten Mannschaftspunkt für Mehltheuer II. Auf der Nebenbahn hatte Marco Seitz mit Daniel Gerlitz eine unangenehme Aufgabe vor sich. Seitz kämpfte sich auf 544 Holz, musste den Punkt aber beim 544:580 den Gästen überlassen. Damit stand die Partie nach den ersten beiden Duellen noch nicht auf sicherem Pflaster, sondern schwang noch offen in beide Richtungen.

Dann rückte das Mittelpaar ins Scheinwerferlicht, und dort wurden die Zahlen plötzlich größer. René Dietzsch schob eine Partie auf die Bahn, die noch einmal wie einen glänzenden Schlussakkord setzte. Mit überragenden 606 Holz ließ er Nicco Ringel, der auf 515 Kegel kam, deutlich hinter sich und holte den nächsten Mannschaftspunkt. Auf der Nebenbahn bekam Max Kuhr den schwersten Brocken des Tages serviert. Rico Schwarzer spielte mit 612 Holz groß auf und war an diesem Nachmittag kaum zu bremsen. Kuhr stemmte sich mit ordentlichen 568 Holz dagegen, griff sich immerhin noch zwei Satzpunkte und zeigte, dass er sich diesem Duell keineswegs kampflos ergeben wollte.

So war vor dem Schlusspaar noch einmal Spannung in der Luft, und Mehltheuer II musste den Sieg erst noch sauber über die Linie tragen. Stefan Frauendorf kam auf 539 Holz, musste den Punkt aber an Tom Hildebrandt abgeben, der starke 573 Kegel auf die Anzeige brachte. Auf der anderen Bahn stand Stefan Kebsch – und der spielte, als wolle er diesem letzten Heimspiel noch einmal seinen ganz eigenen Stempel aufdrücken. Mit sehr starken 594 Holz kratzte er an der magischen Marke. Man hätte ihm die 600 an diesem Tag von Herzen gegönnt. Doch ein paar Fehler legten ihm auf den letzten Metern noch kleine Stolpersteine in den Weg. Trotzdem war sein Auftritt mehr als deutlich genug, um Andreas Bruchholz-Sommer, der auf 454 Holz kam, klar zu bezwingen und den Heimsieg endgültig in grün-weiße Hände zu legen.

Das Spiel endete mit 5:3 bei 3401:3263 Holz.

Dieser Schlusspunkt passte perfekt zu einer Saison, die sich am Ende nicht nur mit dem Aufstieg schmückte, sondern auch mit starken Zahlen glänzte. Mehltheuer II beendete die Saison mit 27:9 Punkten an der Spitze und setzte sich damit deutlich um ganze vier Zähler vom VfB Lengenfeld 1908 ab. Auch in den Mannschaftspunkten sprach die Tabelle eine klare Sprache. Dazu stellte das Team die auswärtsstärkste Mannschaft der Liga. 13:5 Punkte erspielte man in der Fremde. Und als zusätzliches Ausrufezeichen schickte die Mannschaft gleich drei Spieler mit einem Gesamtschnitt von über 570 Holz durch die Saison – ebenfalls ein starkes Signal dafür, wie viel Qualität, Tiefe und Konstanz in diesem Team steckt.

In dieses Gesamtbild gehört auch Mannschaftskapitän Stefan Krause. Er stand in diesem letzten Spiel zwar nicht selbst auf der Bahn, doch über die Saison hinweg trug seine Handschrift an vielen Stellen. Mit klarem Blick, ruhiger Führung und dem richtigen Gespür für Aufstellung und Wechsel stellte er die Mannschaft immer wieder so auf, dass sie ihre Stärken genau dann auf die Bahn brachte, wenn es darauf ankam. Vieles, was sich am Ende in Punkten, Tabellenführung und Aufstieg widerspiegelte, war eben nicht nur Wurfglück oder Tagesform, sondern auch das Ergebnis von strategischem Geschick an der Seitenlinie.

Nach dem letzten Wurf klang der Tag gemeinsam mit Taucha aus – nicht nur fair, sondern freundschaftlich und herzlich. Genau so verabschiedet man sich aus einer Saison, die mit einem lachenden und einem weinenden Auge endet. Die 2. Verbandsliga ist Geschichte. Vor Mehltheuer II öffnet sich nun die Tür zur Verbandsliga – und diese Mannschaft hat sich den Schlüssel dafür selbst geschmiedet.


 
Kuhr, Max - 20.04.2026
 
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