News [last update: 15.02.2019 - sitemaker ]


Zitterpartie mit glücklichem Ende
 

Die unglückliche Niederlage des letzten Wochenendes war verdaut und so machte sich die erste Frauenmannschaft am 13. Spieltag auf den Weg zum TSV Fortschritt Mittweida. Bisher blieb der Gastgeber verlustpunktfrei auf der heimischen Anlage. Das wollten die Grün-Weiß Ladies aber nicht so stehen lassen und studierten im Vorfeld die Spielberichte der letzten Begegnungen um eine möglichst effiziente und taktisch kluge Aufstellung aufs Blatt zu zaubern. Schnell merkte man, dass hier nur was zu holen ist, wenn man an seine Leistungsgrenzen geht und das Quäntchen Glück auf seiner Seite hat.

 

Das Trainerteam entschied sich Lisa Reuter und Eileen Stock am Anfang ins Rennen zu schicken. Reute hatte es mit Mittweidaer Mannschaftsleiterin Sindy Schmidt und Stock mit der Ersatzspielerin aus der Bezirksklasse Bianca Wende zu tun. Während Reuter sich den ersten Satz mit ihrer Gegnerin noch teilen musste, unterlag nebenan Stock um 1 Holz in diesem. Wenn das so weitergehen sollte, liegen die Nerven einiger Spielerinnen samt Trainerteam in kürzester Zeit blank. Glücklicherweise spielten beide in den folgenden Sätzen nervenschonender. Reuter hatte ab da an ihre Kontrahentin voll im Griff und holte sich die verbliebenen 3 Satzpunkte zum 3,5:0,5 nach Sätzen. Sie zeigte dabei eine ordentliche Leistung und konnte 53 Kegel mehr als Schmidt erzielen. Diese spielte nur 504 Kegel gegen Reuters 557 Kegel. Stock konnte zwar im 2. Satz noch kontern, hatte aber in den letzten beiden Sätzen keine Chance mehr gegen eine stark aufspielende Ersatzfrau. Sie musste diese bei 1:3 n. S. und einem Spielstand von 512 Kegel gegen 559 Kegel der Mittweidaerin ziehen lassen. Das schien hier also wirklich eine enge Kiste zu werden, denn es stand 1:1 nach Mannschaftspunkten, aber Mehltheuer hatte einen minimalen Vorsprung von 6 Kegeln erspielt.

 

Die Duelle des Mittaldurchgangs gestalteten sich gar noch spannender und enger. Susanne Rosenberger nahm ihr Duell gegen Anne Eißer und Jessica Goller gegen die wohl am stärksten einzuschätzende Spielerin der Gastgeberinnen, Anja Jarschel, auf. Rosenberger begann stark, gewann den ersten Satz, musste sich den 2. aber teilen. Den 3. konnte sie mit 1 Kegel mehr und somit das Matsch schon vorzeitig mit 2,5, Satzpunkten für sich entscheiden. Im letzten Satz büßte sie noch einmal wertvollen Vorsprung ein, so dass nur 5 Kegel mehr im Gegensatz zu ihrer Gegenerin an der Anzeige aufleuchteten. Rosenberger spielte 533 Kegel, Eißer 528 Kegel. Nebenan war Goller phantastisch aufgelegt und konnte Jarschel bis zur letzten Kugel Paroli bieten. Beide trennten sich mit 2:2 Satzpunkten. Während Goller gute 561 Kegel erspielte, glückte Jarschel der Tagesbestwert von 567 Kegel – auch das eine sehr knappe Entscheidung. Beide Mannschaften konnten bis dahin 2 Mannschaftspunkte aus den bisherigen Duellen einsammeln, sowie Grün-Weiß einen kleinen Vorsprung von 5 Kegel verteidigen.

 

Keine einfache Aufgabe für die Schlussspielerinnen Jessica Preßler und Nicole Goller, „das Schiff in den sicheren Hafen zu fahren“. Preßler nahm ihr Duell dabei gegen die bisher am konstantesten spielende Kerstin Steger auf. Nicole Goller duellierte sich mit Michelle Hartwig. Während Preßler im ersten Satz gleich zeigte, dass sie Großes vorhat, verschlief Goller eben diesen. Das allerdings wollte die Kapitänin nicht auf sich sitzen lassen und konterte im 2. Satz in gewohnt guter Form und glich zum 1:1 aus. Preßler wiederum zeigte Nerven, was Steger eiskalt zum 1:1 nach Sätzen ausnutzte. Die Grün-Weißen lagen aber trotzdem gut im Plan, da sie nochmal 18 Kegel Vorsprung auf das SGM-Konto draufpacken konnten. Preßler entschied auch den 3. Satz für sich, war aber beim 2:1 noch immer nicht „durch“. Auf der Nachbarbahn machte es Goller noch spannender, denn sie teilte sich den Satzpunkt mit ihrer Gegnerin. Eine der beiden Grün-Weißen musste noch einen Mannschaftspunkt holen, sonst wäre bestenfalls ein Unentschieden rausgesprungen. Da Steger dem Druck nicht Stand halten konnte, hatte Preßler nicht viel Mühe auch noch den letzten Satz für sich zu entscheiden und damit den Mannschaftspunkt aufs Konto der grün-weißen Ladies zu packen. Dass Goller ihren letzten Satz unglücklich verlor und damit auch den Mannschaftspunkt an den TSV abtreten musste, änderte nichts mehr an der Tatsache, dass die SGM Mädels gewannen. Beide Mehltheurer Schlussspielerinnen lieferten dabei unter enormem Druck eine sehr gute Leistung ab. Preßler brachte 551 Kegel gegen 521 von Steger zu Fall. Goller spielte auf ähnlichem Niveau. Sie steuerte 547 Kegel gegen Hartwigs 545 Kegel zum Gesamtergebnis bei.

 

Da beide Spielerinnen unterm Strich nochmal 32 Kegel mehr als ihre Gegnerinnen erspielen konnten, gingen auch die 2 noch zu vergebenden Mannschaftspunkte an die Mehltheuerinnen.

 

Am Ende setzte sich der Tabellenerste mit 5:3 Mannschaftspunkten gegen einen seiner direkten Verfolger durch und konnte wichtige Punkte im Aufstiegskampf erringen. Ein sehr spannender Wettkampf welcher durch eine Differenz von 37 Kegeln mehr auf der Habenseite der SGM und einem Spielstand von 3261:3224 Holz, mit glücklichem Ausgang für die Mehltheurer Frauen beendet wurde.

 

Nach dem diesem Spieltag hat sich das Tableau bunt durcheinandergemischt, einzig die SGM bleibt mit 6 Punkten Vorsprung weiterhin an der Tabellenspitze, nunmehr gefolgt vom ESV Dresden und dem punktgleichen TSV Fortschritt Glauchau.

 

Da am nächsten Wochenende die Endläufe der KEM ausgetragen werden, findet der 14. Spieltag erst am 10.02.2019 statt. Dann wartet auf die Spielerinnen um Kapitänin Nicole Goller ein unbequemer Gegner in Form des SSV Turbine Dresden. Die Elbestädter sind Aufsteiger aus der OKV-Liga und haben diese Saison schon für einige Überraschungen gesorgt.

 

Auf alle Fälle möchte sich das Frauenteam für die knappe Niederlage im Herbst revanchieren und hofft dabei auf zahlreiche Unterstützung ihrer Fans.


 
Rosenberger, Susanne - 31.01.2019
 
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