News [last update: 17.12.2018 - sitemaker ]


Grün-Weiß nimmt Pokalhürde souverän
 

Den Keglern der SG Grün-Weiß Mehltheuer gelingt die Revanche gegen den KTV Zeulenroda. Im zweiten Derby der Saison gelingt den Grün-Weißen ein glattes 8:0 und somit der Einzug in die 3. Pokalrunde.

 

Kapitän Lutz Möckel nutzte das spielfreie Wochenende der zweiten Mannschaft und griff auf Gerald Woith zurück. Er begann mit Andy Spranger den Wettkampf. Keine ungewohnte Situation, denn beide bildeten über Jahre hinweg in der Bundesligareserve das Startpaar. Spranger bezwang Thomas Funk glatt 4:0 (593:559), trotzdem zeigte er sich nicht zufrieden und hat für die nächsten Spiel noch Luft nach oben. Spannender gestaltete sich das Duell zwischen Woith und dem besten Gästespieler Ronny Hahn. Woith konnte seinem Gegner in den ersten beiden Sätzen nicht folgen und kassierte einen 0:2 Satz- und 38 Kegelrückstand. Doch er steckte den Kopf nicht in den Sand, trumpfte in den beiden verbleibenden Sätzen auf und schnappte dem Zeulenrodaer beim 2:2 mit starken 610 zu 589 Kegel den sichergeglaubten Mannschaftspunkt weg. Eine tolle Moral! 2:0 für Mehltheuer und 55 Kegel Vorsprung.

 

Thomas Großer und Daniel Höring waren nun an der Reihe und sollten für die Vorentscheidung sorgen. Großer legte los wie die Feuerwehr und hatte Torsten Wiedenhöft (582) zur Halbzeit schon mit dem Rücken zur Wand, doch der Thüringer wehrte sich nach Kräften und schaffte den 2:2 Ausgleich. Dank der überragenden Startsätze (345, 57 Kegel Vorsprung) und dem Tagesbestwert von 626 Holz brannte in der Kegelwertung aber nichts mehr an und Grün-Weiß hatte den 3 Mannschaftspunkt sicher. Im Duell Höring gegen Michael Prager (564) gewann der Grün-Weiße 3 Sätze, lediglich den dritten Satz musste er abgeben. Gute 593 Kegel brachte Höring zu Fall. Zufriedenheit konnte man in seinem Gesicht nicht erkennen, auch hier ist noch Steigerungspotenzial vorhanden. 4:0 Mannschaftspunkte, 128 Kegel in Front, aber die Vorentscheidung war noch nicht gefallen, denn Grün-Weißen konnten erst 11 der benötigten 12,5 Satzpunkte einsammeln. Warum die Satzpunkte? Da es im Pokal kein Unentschieden gibt, entscheidet als nächster Faktor die Satzpunkte über einen Einzug in die nächste Runde.

 

Demzufolge mussten Lutz Möckel und Alexander Kelz nur noch 1,5 Satzpunkte einsammeln, doch damit wollten sie sich nicht zu zufrieden geben. Kelz lag gegen Rico Langhammer bereits 0:2 in Rückstand, doch dann drehte er die Begegnung und sicherte sich mit 2:2 und starken 612:577 Kegel den Mannschaftspunkt. Auch Möckel konnte sein Duell siegreich gestalten. Gegen Norman Wiesenberg setzte er sich 3:1 (565:554) zum 6. Duellsieg durch.

 

Für das 8:0 fehlten nur noch mit beiden Punkte der Kegelwertung, aber auch hier hatten die Grün-Weißen mit 3599:3425 die Nase vorn und feierten eine gelungene Revanche für die Punktspielniederlage.

 

In Mehltheuer hofft man nun auf ein passendes Los und ein erneutes Heimspiel, idealerweise natürlich gegen einen der großen Namen im deutschen Kegelgeschäft.

 

Ausruhen ist nach dem Derbysieg aber nicht möglich, denn am Samstag wartet das Auswärtsspiel in Markranstädt auf das Möckel-Team.


 
Krause, Stefan - 07.10.2018
 
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