News [last update: 13.12.2018 - sitemaker ]


Chance vertan
 

Im Kampf um das Startrecht in der Verbandsliga in der kommenden Spielzeit, haben die Keglerinnen der SG Grün-Weiß Mehltheuer alle Chancen, den Aufstieg aus eigener Kraft zu erreichen, aus der Hand gegeben. Mit fast durchweg ungenügenden Leistungen musste das Team verdienterweise den Verlust von 2 Tabellenpunkten hinnehmen. Außer Kapitänin Nicole Goller gelang es keiner weiteren Spielerin dem Gegner Kegel abzunehmen, was zu einem nicht zu erwartenden und deutlichen Spielausgang von 2:6 und 3210:3348 Kegel führte.

 

Doch von Anfang an:

 

Wie schon so oft in dieser Saison schickte das Trainerteam Nicole Goller, die der Zeit wohl beste Spielerin in den eigenen Reihen, auf die Bahn, um gleich zu Beginn für einen Vorsprung und einen Mannschaftspunkt zu sorgen. Gollers Gegnerin, Franziska Drescher, hatte nicht den Hauch einer Chance. Mit 4:0 Satzpunkten und 561:478 Kegel ging dieses Duell klar zu Gunsten der Gastgeberinnen aus. Das sah ja schon mal verheißungsvoll aus, relativierte sich aber schnell, betrachtete man das Ergebnis der Paarung nebenan. Hier traf Susanne Rosenberger auf Madlen Bruder. Für Rosenberger wollte nichts zusammenlaufen, sie tat sich schwer und es fehlte an Lockerheit und Treffsicherheit. Dies spiegelte sich letztlich in einem unbefriedigenden Ergebnis wieder. Sie holte zwar im letzten Satz den Ehren(satz)punkt, musste den Mannschaftspunkt bei einem 1:3 und mageren 511:545 Kegel aber ihrer Gegnerin überlassen.

 

Noch war man guter Dinge, schließlich stand es 1:1 nach Mannschaftspunkten und man hatte 49 Kegel auf der Habenseite.

 

Für die grün-weißen Mädels sollte nun das Mittelpaar um Eileen Stock und Jessica Goller den Vorsprung bestenfalls ausbauen und die nächsten 2 Mannschaftspunkte einkassieren.

Für Stock, sie bestritt ihr Heimdebüt, stand nach dem dritten Satz fest, dass sie den Mannschaftspunkt gegen Carola Drescher nicht aus der Hand gibt. Sie entschied die ersten beiden Sätze für sich und sammelte beim Remis im dritten Satz einen halben Mannschaftspunkt ein. Das Duell endete mit 2,5:1,5 Satzpunkt und einem Gleichstand von 549 Kegel. Im Übrigen was dieser halbe Satzpunkt dann auch zugleich der letzte, den die Frauen im weiteren Spielverlauf für sich verbuchen konnten. Auch Jessica Goller mühte sich am heutigen Tage sehr. Ihre Widersacherin Katrin Lickefett spielte zudem den Tagesbestwert von 602 Kegel und ließ zu keinem Zeitpunkt Zweifel daran, wer diesen Mannschaftspunkt sein Eigen nennen darf. Die Beiden trennten sich mit 0:4 Satzpunkten. Da Gollers Zähler schon bei 519 Kegel stehen blieb, ergab sich in dieser Partie eine Differenz von 83 Kegel, was einem noch aufholbargeglaubten Zwischenstand von 34 Kegel Vorsprung auf dem Konto der Gäste und einem 2:2 nach Duellen entsprach.

 

Wollte man den Aufstieg aus eigener Kraft realisieren, hätte unbedingt ein Sieg her gemusst, der zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht in weite Ferne verschwunden war. Da aber beide Blau-Gelben Schlussspielerinnen nervenstark ein 0:4 nach Sätzen auf die Bahn zauberten und nochmal 104 Kegel in ihren Duellen herausholten, ging letztlich das Spiel sehr klar aus. Für die Grün-Weißen schickte man Lisa Reuter gegen Marisa Quadt und Jessica Preßler gegen Susanne Ahrens ins Rennen.

 

Reuter spielte gegen Quadt 533:591 Kegel und Preßlers Begegnung endete 537:583 Kegel. Bedenkt man, dass beide Schlussspielerinnen kurzzeitig an der 600er Marke geschnuppert haben, hätte das Gesamtergebnis auch noch höher zu Gunsten der Tauchaer Keglerinnen ausfallen können.

Alles in allem bot das Team den Gästen zu viel Angriffsfläche, zeigte Nerven, spielte unnötige Fehlwürfe und ließ sich zu sehr unter Druck setzen. Zudem spielte der KSV durchweg sehr gute Ergebnisse, was zu dieser bitteren Niederlage führte, bei der man sich auch noch den Mannschaftsbahnrekord entreißen ließ.

Da das Team aus Fraureuth ebenfalls gewinnen konnte, findet man sich nunmehr auf Tabellenplatz 3 wieder.

 

Nun heißt es nicht verzagen und in gewohnter Stärke bei den noch ausstehenden Spielen auftreten, denn rein rechnerisch ist der Aufstieg noch immer möglich. Auch wenn die Chancen dafür allenfalls als gering zu betrachten sind, aber vielleicht ist Fortuna den grün-weißen Ladies hold. Für den Eintritt dieses Szenarios müsste der KSV Taucha seine letzten beiden Spiele verlieren, sowie die Mehltheuerer Frauen zweimal als Sieger die Bahnen verlassen. Zusätzlich müsste man auch beobachten, wie der VfB Eintracht Fraureuth in diesen Spielen abschneidet.

 

….aber wie heißt es so schön: „Die Hoffnung stirbt zuletzt“


 
Rosenberger, Susanne - 05.03.2018
 
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