News [last update: 21.10.2018 - sitemaker ]


Grün-Weiß scheidet verdient aus
 

Die Kegler der SG Grün-Weiß Mehltheuer unterliegen im Achtelfinale des DKBC-Pokals dem Erstligisten Raindorf 8:0 und müssen somit die Segeln streichen.

 

Dabei starteten die Vogtländer verheißungsvoll mit Thomas Großer und Daniel Höring in die Begegnung. Großer hatte den Mannschaftspunkt gegen das tschechische Nachwuchstalent Michael Kotal eigentlich schon sicher in der Hand. Doch Kotal kämpfte sich noch einmal heran und sicherte sich im letzten Satz das für ihn notwendige Unentschieden. Der erste Mannschaftspunkt ging beim 2,5:1,5 (566:575) an die Gastgeber, Großer konnte wenigstens einen kleinen Kegelvorsprung erarbeiten. Ebenso im letzten Satz entschied sich Duell zwischen Höring und Christian Schreiner. Hörings kurze Schwächephase nutze Schreiner ohne mit der Wimper zu zucken und entscheid den spannenden Vergleich mit 3:1 bei 600:579 Kegel für sich. 2:0 Mannschaftspunkte aber lediglich 12 Kegel Vorsprung für die Oberpfälzer.

 

In zweiten Durchgang bekam es Dirk Lorenz mit dem international erfahrenen Routinier und tschechischen Nationalspieler Radek Hejhal zu tun. Hejhal (587) wurde beim 4:0 Erfolg seiner deutlichen Favoritenrolle gerecht, da Lorenz (493) kaum Gegenwehr leistete. Auch Florian Lamprecht gelang gegen Alexander Raab nicht der erhoffte Mannschaftspunkt, denn mit 2:2 und 575:542 Kegel sicherte sich Raab diesen. Mit etwas mehr Glück im dritten Satz (139:134) wäre ein 1:3 für den Grün-Weißen möglich gewesen. 4:0 für den SKK bei nun 139 Kegel Vorsprung. Rechnerisch war das Spiel zwar noch nicht gelaufen, doch den Gastgebern fehlte nur noch ein Satzpunkt um den Sack endgültig zu zumachen.

 

Lutz Möckel und Alexander Kelz sollten nun den Ehrenpunkt einfahren, aber auch das misslang an diesem Tag. Möckel (562) duellierte sich mit dem Tagesbesten Philipp Grötzsch (609). Grötzsch ließ beim 3,5:0,5 keinen Zweifel am Punktgewinn. Spannender gestaltete sich das Aufeinandertreffen zwischen Kelz und dem 3. Sportler aus der Tschechischen Republik sowie Nationalspieler, Milan Svoboda. Kelz lag vor dem letzten Satz 2:1 im Hintertreffen und holte zu Beginn des letzten Satzes seinen Rückstand auf. Doch Svoboda konnte im Räumen noch einmal zurückschlagen und brachte beim 2:2 Unentschieden 10 Kegel Vorsprung über die Ziellinie (590:580).

 

Die Chambtalkegler sicherten neben 6 Duellsiegen auch die Kegelwertung mit 3527:3331 Kegel. Betrachtet man den Spielverlauf objektiv, so wäre ein 5:3 gerecht gewesen. Dafür fehlte es den Grün-Weißen in den entscheidenden Situation aber an etwas Glück und Cleverness.

 

Wir wünschen wir dem SKK Raindorf viel Erfolg im Viertelfinale, mit einem erneuten Heimspiel ist nach Einschätzung der Mehltheurer Kegler sogar der Einzug ins Final Four möglich. Ebenso möchten wir uns für den tollen Empfang und die überaus fairen Fans in der gut gefüllten Kegelhalle bedanken, das ist keine Selbstverständlichkeit!

 

In Mehltheuer wird man nicht lang über das Pokalaus grübeln, denn bereits am kommenden Wochenende heißt es gegen Blau Weiß Auma den Platz im Mittelfeld zu festigen.


 
Krause, Stefan - 07.01.2018
 
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