News [last update: 09.08.2018 - sitemaker ]


Spiel gegen den Tabellenletzten schwerer als gedacht
 

Zum 9. Spieltag der Vogtlandliga/Männer traf der Gast aus Oberlauterbach auf die Heimmannschaft aus Mehltheuer. Die Grün-Weißen waren in Zugzwang um Anschluss an die Tabellenspitze zu halten. Mit Blick auf die Tabellensituation hätte es gegen das Tabellenschlusslicht ein leichtes Spiel werden sollen. Hätte, hätte …. Doch der Reihe nach.

Das Startpaar bestehend aus Matthias Krause und Peter Arnold hatte das klare Ziel zwei Mannschaftpunkte zu sichern und ein paar Holz Vorsprung herauszuspielen, um es den nachfolgenden Teamkameraden etwas einfacher zu machen.

Matthias erledigte seine Aufgabe mit Bravour. Trotz eines Ausrutschers  gewann er mit 3:1 und  549:506 Holz. Sein Gegner dagegen, ab und an in geringem Maße mit den Ausfällen unzufrieden, äußerte seine Enttäuschung recht lautstark. In beherrschtem Ton, verbunden mit ein paar sehr deutlichen Worten, entschärfte Matthias diese Nebensächlichkeit abseits des Kerngeschehens. Die Wirkung äußerte sich in der von da an anhaltenden Stille.

Etwas schwerer erwischte es Peter mit seinem Gegenspieler. Dieser konzentrierte sich voll und ganz aufs Kegeln und spielte eine ruhige, sichere Kugel. Schlussendlich fehlte dem Mehltheurer im letzten Satz ein Holz zum Satzgewinn. Das Spiel endete 552:550 bei 1,5:2,5 Punkten. Ein wenig enttäuscht musste Peter trotz zwei Holz mehr den Erfolg dem Gast überlassen. Schade, da war deutlich mehr drin.

Es folgte Marcel Weidenmüller. Zwei starke Bahnen auf denen er den Oberlauterbacher fest im Griff hatte, genügten auch bei ihm leider nicht. Der sicher geglaubte Triumph blieb aus. Sein Kontrahent blühte auf den beiden Schlussbahnen auf und sicherte mit den letzten drei Würfen und zugegeben etwas Glück ein 2:2 und den zweiten Mannschaftpunkt für sein Team. Dank dieser bereits erwähnten drei Wurf (2x alle Neune) schob er sich noch mit 547 Holz zu 544 Holz an Weide vorbei.

Noch hielt Grün-Weiß den Vorsprung, wenn auch knapp. Zum Sieg musste also mindestens ein Mannschaftspunkt erkämpft und der Holzvorsprung gehalten werden. Diese Aufgabe oblag den Schlussspielern Christian Lorenz und Christian Kühnel.

Beide begannen sehr ordentlich. Während Christian Lorenz sein Gegenüber auf den ersten beiden Bahnen mehr oder weniger beherrschte und schon 2:0 führte, geriet unser Kapitän immer mehr ins Hintertreffen. Auf den dritten Bahnen tauschten beide kurioserweise ihre Rollen. Christian L. musste sich knapp geschlagen geben und Christian K. holte den Satz und die Holz, um vielleicht doch noch einen Sieg einzufahren. Der oft entscheidende vierte Satz musste es bei den Christians richten.

Ein 2:1 für Christian L. mit 41 Holz Vorsprung schien eine sichere Sache zu sein, glaubten alle. Doch sein Gegner, schon auf der vorherigen Bahn voll in Fahrt, legte noch eine kleine Schippe drauf und brachte Christian arg in Bedrängnis. Zum Glück für alle Grün-Weißen genügte der Dampf nur für ein 2:2 und 519:504 Holz - Mannschaftspunkt für Mehltheuer. Puuh, das war eine enge Kiste.

Unser Kapitän lag zeitgleich mit 1:2 und 13 Holz zurück. Also musste er auf der letzten Bahn den Hammer auspacken und darauf hoffen, dass sein Gegner schwächelt. Dass dies möglich ist, hat er diese Saison bereits mehrfach bewiesen. Leider, am Ende aber ohne Folgeschaden, spielten Christian und besonders sein Gegner nicht mit. Mit 505 Holz zu 541 Holz und 1:3 Sätzen blieb der dritte Mannschaftpunkt aus und wanderte auf das Konto des Gegners.

Das Resultat: 4 Mannschaftpunkte und 2669 Gesamtholz für die III. von Mehltheuer standen den 3 Mannschaftspunkten und 2648 Holz des KV Oberlauterbach gegenüber. Ein gut aufgelegter Gegner forderte an diesem Tag wirklich viel von den nicht optimal spielenden Gastgebern. Da am Ende keiner mehr danach fragen wird, ist dies halb so schlimm. Ein Sieg ist ein Sieg. Basta!

Die nächste Reise geht am 13.01.2018 ins schöne Neustadt/V. Vor diesem wichtigen Auswärtsspiel stehen zuerst einmal die Weihnachtszeit und der Jahreswechsel (in dieser Reihenfolge bitte) vor der Tür. In diesem Sinne wünschen wir allen Lesern ein schönes Fest, ruhige sowie erholsame Feiertage und einen guten Rutsch.

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Nachbericht 7. Spieltag: Erste Auswärtsniederlage für Mehltheuer III

Mit leeren Händen verließen die Herren von Grün-Weiß Mehltheuer III die Kegelanlage in Schwarzhammermühle. Die Niederlage war ohne Wenn und Aber verdient und der geschlossenen, ungenügenden Mannschaftleistung geschuldet.

Schon der erste Durchgang verlief nicht nach Maß. Startkegler Peter Arnold bezwang Julian Schönwitz zwar nach Holz, aber eben nicht nach Punkten. Zweimal wurde dem Grün-Weißen der mögliche Sieg auf dem Goldteller serviert, doch zweimal versagten die Nerven und die kurz anhaltende Schwächephase des Gegners blieb ungenutzt. Somit zog Peter zu Recht den Kürzeren mit 542:534 (1,5:2,5).

Christian Kühnel bestritt das nächste Duell gegen den vermeintlich schwächsten Gegenspieler. Doch Gerd Weinhold, Ersatzmann aus der 3. Mannschaft von Schwarzhammermühle, war für unseren zuletzt gut aufgelegten Kapitän kein Freifahrtschein. Zwei Bahnen behauptete der Heimspieler für sich und verlor am Ende nur auf Grund der mehr erkegelten Holz von Christian – 473:441 (2:2).

Mehltheuer glich mit 1:1 Mannschaftspunkten aus und erhöhte seinen Holzvorsprung auf 44.

In Partie drei gaben sich Christian Lorenz und Lars Rötsch die Ehre. Lars erwischte an diesem Sonnabend einen guten Tag, Christian eher weniger. Mit null Satzpunkten verließ er den Wurfbereich und musste sich wohl oder übel mit 479:513 (0:4) zufrieden geben.

Der Gastgeber erhöhte auf 2:1 bei einem zusammen geschmolzenen Vorsprung von nur noch 10 Holz für Grün-Weiß.

Spiel Nummer vier folgte und in diesem stellte sich Philipp Becker dem wohl vielversprechendsten Spieler von Schwarzhammermühle. Denny Schönwitz, Garant für große Zahlen und bis jetzt nach Duellen ungeschlagen, ließ unserem Ersatz- und Jugendspieler keine Chance. Bei deutlichen 467:528 (0:4) muss jedoch erwähnt werden, dass Philipp trotz mentalem Druck und vermehrt unglücklichem Ausfall die Ruhe behielt und konzentriert sein Spiel fortsetzte. Das beweist auch die Anzahl von nur 6 Fehlwürfen; eine wirklich ordentliche Leistung.

Erneut ging ein Punkt nach Schwarzhammermühle. Es stand damit 1:3 mit einem Minus von 51 Holz.

Jetzt konnte nur noch ein kleines Wunder helfen. Natürlich hofften die Grün-Weißen auf ein Topergebnis von Schlusskegler Marcel Weidenmüller. Dass Weide für ein solches Ergebnis stets gut sein kann, erhielt die Hoffnung. Doch die Realität ließ die Blase schnell platzen. Jeder spürte, dass Weide bestrebt war das Ruder herum zu reißen, doch seine Form und vor allem sein Gegner standen dem entgegen. Ersatzspieler A. Mottl, welcher seinen Leistungen nach locker einen Startplatz in der 1. Mannschaft von Schwarzhammermühle inne haben könnte, spielte Bahn für Bahn konstant stark. Er schloss den Wettkampf mit dem Tagesbestwert von 546 Holz zu 467 Holz ab (4:0).

Somit verbuchte auch die III. Herrenmannschaft aus Mehltheuer ihre erste Auswärtsniederlage – 6:1 bei 2562:2428 Holz. Kopf hoch und auf zum nächsten Punktspiel in Oelsnitz/V. am 25.11.2017.

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Nachbericht 8. Spieltag: Nach dem geschlossen Auftritt mit negativem Ausgang in Schwarzhammermühle zeigten die Kegler der III. Männermannschaft in Oelsnitz eine zweifelsfrei bessere Leistung.

Matthias Krause machte gegen Mike Prömel den Anfang. Matthias kegelte gut,  konnte das Niveau gegen einen toll aufgelegten Gegner nicht halten. So entschied Prömel das Spiel mit 531 Holz und 3 Satzpunkten zu 506 Holz und 1 Satzpunkt für sich. Das entsprach zwar nicht dem Plan der Grün-Weißen, aber was soll’s, es waren ja noch vier Spiele offen. Somit hatte Sportfreund Peter Arnold im Duell gegen Uwe Voigt die Aufgabe inne, einen Mannschaftspunkt zu erkämpfen. Das gelang ihm. Doch sein Spiel glich dem von Matthias, d.h. es war recht unspektakulär. Profit schlug er allein aus der Schwäche des Heimspielers – besonders in den Vollen. Egal – die Zähler wurden wieder auf Null gestellt, denn durch 508:483 Holz (3:1) kam es zu Punkt- und Holzgleichstand.

Spieler Nummer drei war Marcel Weidenmüller. Die ersten beiden Bahnen liefen wirklich gut und wurden deutlich gewonnen; bei den beiden nachfolgenden aber wollte so recht nichts mehr funktionieren. Trotz alledem reichte es zu einem eindeutigen Sieg gegen den Heimspieler Henry Kürschner. Weide erzielte 517 Holz, sein Gegner nur 452 (3,5:0,5).

Was die Mehltheuer bis zu diesem Zeitpunkt ablieferten, sah zufriedenstellend aus. So konnte Mannschaftskapitän Christian Kühnel unter lauten Anfeuerungsrufen selbstbewusst die Bahn betreten und sein Spiel gegen Patrik Kürschner beginnen. Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass die Oelsnitzer Mannschaft stark geschwächt und mit zwei Ersatzspieler antreten musste. Einer davon war Christians Gegner, welcher seit einer kleinen Ewigkeit keine Kegelkugel mehr in der Hand gehalten hat. So traurig es auch ist, darauf darf in einem Wettkampf keine Rücksicht genommen werden. Drum zog Christian sein gewohntes Spiel durch und ließ nur auf einer Bahn einen Spielpunkt liegen. Nach 120 Wurf standen ordentliche 489 Holz beim Gast und 446 Holz beim Gastgeber auf der Anzeigentafel (3:1). Mehltheuer war im Soll und alle Grün-Weißen auf einem ähnlichen Niveau.

Doch im letzten Durchgang sollte sich das ändern.

Es standen sich die Namensvetter Christian Lorenz für Mehltheuer und Thomas Lorenz für Oelsnitz gegenüber. Thomas, bester Mann der Oelsnitzer und Halter des Einzelbahnrekordes, war seit Langem in bestechender Form. Vor Beginn des Wettkampfes wurde deswegen schon geknobelt wer sich von den Mehltheurern denn „opfern“ möchte. Unser Christian Lorenz stellte sich ohne groß zu Überlegen dieser Aufgabe. Doch von opfern war keine Spur zu erkennen. Er spielte eine klasse Kugel und brachte Thomas arg in Bedrängnis. So stand es nach der dritten Bahn 2:1 für den Mehltheurer, leider mit 13 Holz im Rückstand. Der vierte Satz stellte den Höhepunkt dieses sehenswerten Duells dar und  war für alle Zuschauer eine Augenweide. Ausgezeichnete 151 Holz für Christian genügten leider nicht, denn Thomas brachte 171 Holz zu Fall und verbesserte erneut seinen Einzelbahnrekord. Dieses Spiel ging mit 542:575 (2:2) an Oelsnitz.

Das Gesamtergebnis ließ am Ende trotzdem die Gäste jubeln. Mit dem 2:5 bei 2487 Holz für Oelsnitz und 2562 Holz für Mehltheuer konnten die Grün-Weißen beruhigt die Heimreise antreten.

Am 09.12.2017 findet das letzte Spiel des Jahres 2017 auf der Kegelanlage in Mehltheuer gegen den KV Oberlauterbach statt. Auf Grund der Tabellensituation darf allein ein Sieg Anspruch des kommenden Wettkampfes sein. Gut Holz zusammen.


 
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Arnold, Peter - 10.12.2017
 
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