News [last update: 19.09.2017 - sitemaker ]


Spitzenspiel mit Spannung, Dramatik und erneuter Unsportlichkeit
 

Im Spitzenspiel der 2. Bundesliga Ost/Mitte unterliegt die SG Mehltheuer denkbar knapp mit 5:3 gegen den ESV Lok Rudolstadt.

Im Startpaar gab es nur eindeutige 4:0 Ergebnisse zu sehen. Florian Lamprecht unterlag Gregor Kunstmann 0:4 (505:573) und damit sicherte sich der ESV den ersten Mannschaftspunkt. Den sofortigen Ausgleich zum 1:1 schaffte aber Daniel Höring. Er besiegte Lars Bliesath ebenso 4:0 (577:533). Die Gastgeber erspielten sich ein leichtes Plus in der Kegelwertung.

In Durchgang Nummer zwei starteten Thomas Großer und Dirk Lorenz. Dirk ging, nach Krankheit unter der Woche, am Ende etwas die Puste aus. So reichte es für ihn nur zu einem 2:2 gegen den Vizeweltmeister der U18 WM 2015, Daniel Barth. Barth erkämpfte mit 593:563 den nächsten Mannschaftspunkt für den ESV. Auch hier folgte prompt der Ausgleich. Thomas Großer (569) besiegte das Duo Thomas Kerntopf/Henry Vinz (485) klar mit 4:0 und konnte somit den Mannschaftspunkt zum 2:2 einsammeln. Ebenso stand nun ein leichter Vorsprung nach erspielten Kegel auf der Habenseite der Grün-Weißen.

Ob 6:2 Niederlage, Unentschieden oder 2:6 Sieg, im Schlussdurchgang war einmal mehr alles möglich. 0:4, so lautete das Ergebnis zwischen Lutz Möckel (505) und Alexander Conrad (588). 3:2 für Rudolstadt. Alexander Kelz hingegen bezwang Felix Gießler beim 2:2 dank des besseren Ergebnis von 593:555. Nach sechs gespielten Duellen konnte jedes Team 3 Mannschaftspunkt auf dem eigenen Konto gutschreiben.

Die Entscheidung musste also über das Mannschaftsergebnis fallen und hier hatten die Gastgeber letztendlich mit 3327:3314 die Nase vorn. Der Ausschlag zu Gunsten des ESV fiel aber erst mit den letzten Würfen. Glückwunsch hierzu.

Genau während dieser letzten Würfe und dem Spielende ereilte die Grün-Weißen aber auch ein Déjà-vu. Nach dem ein Spieler der Rudolstädter bereits in der vergangenen Saison handgreiflich wurde, so hatte sich exakt dieser Spieler auch in dieser Saison nicht im Griff. Als man dann von den Gastgebern verlangte, dass dies bitte auf dem Spielbericht zu vermerken sei, wurde dies vor allem von Siegfried Zipprodt und auch dem Präsidenten des ESV Lok Rudolstadt Rainer Wernicke vehement abgelehnt. Erst durch ein Einlenken des Spielführers Felix Gießler war es möglich die Begegnung nach einer halbstündigen Verzögerung zu beenden.

Betrachtet man lediglich die Spieler auf den Bahnen, so sahen alle Anwesenden ein spannendes Spitzenspiel mit einem dramatischen Finale.

Am kommenden Wochenende wartet bereits wieder ein Heimspiel auf die Grün-Weißen. In Mehltheuer gastiert der ATSV Freiberg. Die Freiberger werden nach der Heimpleite gegen Markranstädt alles daran setzen gegen die SG Grün-Weiß zu punkten.


 
Foto zum Artikel
Krause, Stefan - 07.11.2015
 
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