News [last update: 25.06.2017 - sitemaker ]


Grün-Weiß unterliegt Rot Weiß Heydrich
 

In einem sehr spannenden Spiel, inklusive Herzschlag-Finale, unterliegt die SG Grün-Weiß Mehltheuer bei der zweiten Mannschaft des SKV Rot Weiß Zerbst mit 5:3.

Im Startpaar bekamen es Lutz Möckel und Daniel Höring mit Robert Heydrich und Stefan Storz zu tun. Möckel (527) musste sich 4:0 geschlagen geben und büßte gegenüber Heydrich mit überragenden 650 Holz auch ordentlich Boden ein. Zerbst ging mit 1:0 in Führung. Viel besser präsentierte sich Daniel Höring. Er besiegte Stefan Storz mit 3:1, machte beim 604:544 ein großes Stück Rückstand wett und konnte den Ausgleich erzielen. Zerbst 1, Mehltheuer 1.

In Durchgang Nummer 2 trafen Dirk Lorenz und Thomas Großer auf Steffen Heydrich und Robert Herold. Großer (546) spielte 2:2 und hatte in der Endabrechnung das Nachsehen gegen Heydrich (561). 2:1 für Zerbst. Lorenz musste den ersten Satz sehr knapp abgeben und erreichte letztendlich ein 2:2. Da er aber 589 Kegel zu Fall brachte und Herold nur 580, gelang erneut der Ausgleich, 2:2 Mannschaftspunkte.

In der finalen Paarung sollte es nun noch einmal sehr spannend werden. Florian Lamprecht startete gegen Hannes Bräse wie die Feuerwehr und plötzlich waren die Vogtländer im Rennen um ein Unentschieden oder sogar einen Sieg. Zwar spielte Lamprecht nur 2:2, bekam den Mannchaftspunkte aufgrund des besseren Gesamtergebnisses von 557 zu 523 zugesprochen. 2:3 für Grün-Weiß. Die absolute Dramatik spielte sich im Duell Alexander Kelz gegen Sven Palmroth ab. Kelz verschlief den Start und verlor den ersten Satz. Den Zweiten sicherte er sich souverän, während sein Gegner durch Stefan Heckert ersetzt wurde. Heckert war sofort präsent. Im dritten Satz teilten sich beide den Satzpunkt, der vierte ging leider sehr knapp verloren. Der Mannschaftspunkt wanderte mit 1,5:2,5 auf das Konto der Rot Weißen.

Zwei zusätzliche Mannschaftspunkte sicherte sich der SKV, da Mehltheuer mit 3402:3392 lediglich 10 Holz weniger erspielte. Dadurch ergibt sich mit 5:3 eine sehr knappe und äußerst schmerzliche Niederlage. Ein Punktgewinn war an diesem Tag möglich, doch mit der überragenden Leistung von Robert Heydrich und der Auswechselung im letzten Durchgang sicherte sich Zerbst den Sieg. Mehltheuer zeigte sich auf Augenhöhe und zahlt einmal mehr Lehrgeld. Die Möglichkeiten zu Punktgewinn waren vorhanden, denn hätte Alexander Kelz den letzten Satz knapp gewonnen, hätte der Endstand ein 4:4 ergeben. Ebenso hätte man Zerbst als 3:5 Sieger verlassen können, wenn die Anzahl der gesamt erspielten Kegel zu Gunsten der Vogtländer ausgeschlagen hätte.

Nun heißt es Mund abwischen und am kommenden Wochenende in Freiberg erneut versuchen einem etablierten Team ein Bein zu stellen.

Erstaunt waren die grün-weißen Spieler und Fans über das Kritikverständnis der einheimsichen Fans. Zum Glück steht in Mehltheuer das Anfeuern und nicht das deutliche Kritisieren der eigenen Spieler im Vordergrund.


 
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Krause, Stefan - 05.10.2014
 
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